Seniorenvertreter:innen einig
Die Schaltzeiten von Fußgängerampeln werden – jedenfalls in Wien, aber vermutlich weltweit – in Sekunden bemessen. Das wird für Senior:innen manchmal ziemlich knapp und oft mindestens stressig. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) und die Senior:innenverbände von ÖVP (Seniorenbund) und SPÖ (Pensionistenverband) sind sich einig, dass man die Grünphasen an Fußgängerübergängen spürbar verlängern sollte.
Ich fände das auch sehr vernünftig: auch ich finde die Grünphasen für Fußgänger:innen generell knapp bemessen. Darüber hinaus sehe ich da auch eine Chance einer informellen Eindämmung des städtischen Autoverkehrs. Autofahren ist in der Stadt weitgehend unnötig; umwelt- und klimaschädlich ist es mit Verbrennungsmotoren sowieso: es gehört eingedämmt – und dabei wären längere Grünphasen für Fußgänger:innen ein probates Mittel.
Autos haben in den Städten m.E. praktisch nichts verloren. (Ausnahme: Anlieferungen für Geschäfte u.dgl., Notdienste.)

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