Das Kärntner Neujahrsbaby
Das Kärntner Neujahrsbaby heißt Ibrahim. Willkommen!
Allerdings hat das in Teilen der Kärntner Öffentlichkeit offenbar Aufruhr erzeugt, berichtet der Standard. Naja: Teile der Kärntner Öffentlichkeit sind aktiv fremdenfeindlich und wollen keine Ibrahims im Kindergarten, in der Schule und am Arbeitsplatz – und die FPÖ am liebsten in der Regierung. Diese fremdenfeindlichen Gruppen sind gut organisiert: man kann mit relativ wenigen Leuten schnell einen shitstorm produzieren und öffentliche Wirksamkeit vorspielen.
Ich glaube aber, dass die allermeisten Kärtner:innen schon wissen, dass Österreich ein Einwanderungsland ist. Mit einer Geburtenrate von ca. 1,3 pro Frau würden wir allmählich aussterben und davor würde das Sozialsystem noch schnell zusammenbrechen.
Österreich ist ein Einwanderungsland!
Wir brauchen Politiker:innen, die sich trauen das klar zu sagen: Österreich ist ein Einwanderungsland. Und da ist es relativ egal, ob die Einwanderer:innen als „Migrant:innen“ oder als „Asylwerber:innen“ kommen. Wir brauchen ihre Arbeitskraft und die Steuern und Sozialabgaben, die sie als Arbeitskräfte entrichten werden. Wir brauchen sie in der Pflege, in der Regalbetreuung, auf Baustellen und und und … und in Spitzenpositionen auch.
Wer Österreich abschottet, führt es in die Armut. Das ist strohdumm und fetzendeppert.

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