Veröffentlicht in Politik

Einsparen …

„Das Arbeitsmarktservice muss, geht es nach den Plänen der Regierung, knapp 600 Millionen Euro einsparen. Gekürzt werden soll bei der Förderung von Arbeitslosen, die älter als 50 Jahre sind und bei der Integration von Flüchtlingen.“ (ORF online, 1.3.)

Klar muss gespart werden, wenn man Wohlhabenden Steuern senken will.

Ob die selbsternannte „soziale Heimatpartei“ da nicht eigene Wähler ins Elend treibt?

Und Familienbonus: „Der Bonus soll Familien ab 2019 um bis zu 1.500 Euro pro Kind entlasten. Zur Gänze profitieren wird nur, wer bisher entsprechend viel Lohn- und Einkommensteuer gezahlt hat, erklärt Juliane Bogner-Strauß.“ (ORF online, 1.3.)

Laut der Familienministerin sind „Wenigverdienerinnen“ sowieso schon von Steuern entlastet.

Grauslich.

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Whisker
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2 Jahre alt

Ach, das ist doch ganz logisch: In der Bibel steht ja in Matthäus 25, 29: „Denn wer da hat, dem wird gegeben werden, und er wird die Fülle haben; wer aber nicht hat, dem wird auch, was er hat, genommen werden.“ Die ÖVP definiert sich ja gerne als „christliche“ Partei, der werte Herr Strache wedelt gelegentlich gerne mit Kruzifixen herum, und seine FPÖ spielt sich gerne als „Retterin“ des „christlichen Abendlandes“ auf. Also ist die Politik der jetzigen Regierung doch nur konsequent, oder? (Ja, da würde jetzt eventuell ein Smiley dazupassen. Aber bei dem, was unsere Regierung treibt, vergeht mir… Mehr »

Whisker
Whisker
2 Jahre alt

Hey, hübsch auf den Punkt gebracht! *L8*

Da würde eigentlich auch noch die Inszenierung von Sebastian Kurz (oder seinerzeit auch Wolfgang Schüssel) durch die ÖVP dazu passen. Denn die hat für mich bisweilen auch schon ansatzweise einen quasireligiösen Touch:
Der „Heilige Basti“ als „Erlöser“ der ÖVP, der diese Partei 2017 aus dem „Jammertal der schwarz-roten Koalition“(*) in das „Paradies des Bundeskanzleramtes“ und an die Fleischtöpfe der Macht geführt hat.

Und bei den Inszenierungen von HC Strache durch die FPÖ drängt sich mir da auch die eine oder andere Analogie auf.

(*) Aus ÖVP-Sicht, wohlgemerkt, nicht aus meiner.