Veröffentlicht in Politik

Was braucht die Liste Pilz?

Der Liste Pilz ist ihr präsumptiver Klubobmann abhanden gekommen. Was braucht sie statt dessen?

  • einen neuen Namen, der von der Person Pilz unabhängig ist. (Ein politisches Projekt nach einer Leitfigur zu benennen, ging schon beim Team Stronach daneben und ist sowieso immer nur eine kurzfristige Lösung)
  • eine Parteistruktur mit einem Parteivorstand und einem Sprecher / einer Sprecherin. Ich kann mir gut Peter Pilz als Obmann / Bundessprecher vorstellen
  • kompetente parlamentarische MitarbeiterInnen. Mir fiele ein: Peter Pilz. Maria Stern. Und noch ein paar.
  • eine parlamentserfahrene Klubobfrau, z.B. Daniela Holzinger

Ich halt die Daumen.

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6 Comments
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m.b.
m.b.
2 Jahre alt

naja: mit der häufung der belästigungsvorwürfe geht pilz noch als parlamentarischer referent durch.

peppone
peppone
2 Jahre alt

als weitgehend apolitischer Mensch kann ich vielleicht nicht wirklich was dazu beitragen „was die Liste Pilz braucht“ aber vielleicht soviel: zu 1 ist soweit ich das mitbekommen habe „work in progress“ bzw dürfte ausser Frage stehen zu 2 soweit ich das mitbekommen habe ist eine PARTEIstruktur eben gerade ein zu vermeidendes Ziel dieses Politexperimentes – abgesehen vom legistisch bzw finanziell nötigsten zu 3 dies scheint – in der einen oder anderen Form – bereits „work in progress“, da etliche KandidatInnen ja nicht einziehen konnten zu 4 Ist auch mit dem dz interimistischen Kolba – wie ich finde – nicht wirklich… Mehr »

m.b.
m.b.
2 Jahre alt
Reply to  peppone

ja, eh, mittlerweile arbeiten sie an dem. ich hätt allerdings – auch aus symbolischen gründen – eine klubobfrau, noch dazu mit parlamentserfahrung, besser gefunden. ich glaub, das hätte der liste und ihrem image gut getan. aber mei!
mb

peppone
peppone
2 Jahre alt
Reply to  m.b.

ich glaub Mitte Jänner 2018 wollens über die Neubesetzung bzw Klubobfrau bzw Klubobmann wieder nachdenken.

Wegen „Image“ weiss ich nicht, aber Frauenpower exponiert zu repräsentieren wäre wohl – in der österreichischen Politik des Augenblicks jedenfalls – ein extrem harter Job.
Wenn dann alle wieder etwas zur Vernunft gekommen sind, falls das überhaupt je wieder einkehren wird (was ich bei 2/3 Rechts-Stimmung bezweifle), dann wärs wohl nicht mehr so extrem verschleissend.

Die geschlechtsspezifischen Beissreflexe in den unsozialen Medien waren nach meiner Beobachtung vor allem zu Beginn des Wahlkampfes gegenüber Frauen unbeschreiblich überbordend und bodenlos untergriffig.

peppone
peppone
2 Jahre alt

nicht ganz freiwillig habens eh eine Frauenquote von gestrichenen 50%
🙂

Also die Frauenpower ist schon vorhanden – von den (noch?)nicht im NR vertretenen Frauenkapazunder im Hintergrund ganz zu schweigen.
🙂

Speziell bei dieser schmächtigen Truppe jedoch darauf zu schauen, dass sie nicht verschlissen wird bevor sie überhaupt in die Gänge gekommen ist und zeigen konnten was dieses Politexperiment einer kantigen, sozial-solidarischen Kontrolle an Entwicklungspotential für die ÖsterreicherInnen zu bieten hat, das hielte ich für ein durchaus vordringliches und pragmatisches Gebot der Stunde.