Gute Nachrichten von der Jugend
Das „Freiwillige soziale Jahr [sei] zunehmend beliebt“, lese ich. Das freut mich und bestätigt mich in meiner Ansicht, dass unsere Jugend – trotz vieler Krisen und Belastungen – engagiert und vernünftig ist. Ich fühle mich auch bestätigt in meiner Ansicht, dass die sog. „Wehrdienstreform“ ein falscher Ansatz ist – wie ich das schon am 2. Juni geschrieben habe; man soll nicht nur an den Wehrdienst denken, sondern auch an Zivil- und Sozialdienste.
Ich würde am „FSJ“ nicht viel ändern wollen. Aber man sollte das FSJ in dem Sinn aufwerten, dass man es als vollwertige Alternative zu Wehr- bzw. Zivildienst gelten lassen sollte. Junge Menschen wollen in der Gesellschaft einen sichtbaren Beitrag leisten; wunderbar. Dann soll man den auch anerkennen, sowohl finanziell als auch als freiwilligen Beitrag zu einem Dienst, der auch für den Wehr- oder den Zivildienst eintreten darf.
Mit Wehrdienst, Zivildienst und Sozialdienst (z.B. FSJ) haben wir ein Angebot für die gesamte Generation, für alle Geschlechter. Ich sehe keinen Grund für unterschiedliche Dauer oder unterschiedliche Bezahlung; die Struktur (in Grunddienst und Übungen) kann leicht verschieden sein; auch Kriterien für Tauglichkeit können differieren.
